Stundenastrologische Frage

Stundenastrologische Frage

Hier zeige ich Ihnen zwei Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit, um Ihnen die Treffsicherheit einer stundenastrologischen Frage – und Antwort zu demonstrieren:

Am 22. Mai 2016 um 10.37 Uhr in Wien stellten wir die Frage: BREXIT – wie stimmen die Briten ab?

Stundenastrologie-Brexit

Die Horoskopzeichnung stellt den Augenblick der Frage dar. Die Fragenden werden immer durch den Aszendentenherrscher vertreten, wir suchen also ihren sogenannten „Signifikator“, das ist beim Löwe-Zeichen die Sonne.

Da es aber nicht um uns geht, sind wir in dieser Frage auch nicht sehr wichtig. Allenfalls dient uns die Sonne als Garant für die Widerspiegelung der Frage: Wir (die Sonne) stehen im Haus der Öffentlichkeit (Frage nach Politik) im Zeichen der Neugier (Zwillinge = neugierig, es wissen wollen).

England ist für uns Ausland und damit das 9. Haus. Das britische Volk wird durch den Mond repräsentiert, weil der Mond immer Verwandtschaftsplanet für „das Volk“ ist. Die EU ist ein Staatenbund und wird durch das 10. Haus angezeigt. Herrscher von 10 ist Mars, der sich zum Zeitpunkt der Frage in seiner Rückläufigkeit befand (immer ein Zeichen von Schwäche und Verletzlichkeit). Was macht nun der Mond? Er läuft dem sich rückwärts bewegenden Mars davon. Das britische Volk läuft der EU davon. Unsere Antwort am 22. Mai: Die Briten werden sich gegen die EU und für den Austritt entscheiden.

Beispiel Nummer zwei: Wird die Bundespräsidentenwahl annulliert?
Stundenastrologie-Wahl

Hier interessieren uns die Richter (Herr von 10) und das Ergebnis (Herr von 4).

Die Richter werden durch den Mond dargestellt und das Ergebnis durch Saturn. Es genügt eigentlich ein einziger Blick auf das Ergebnis = Saturn: Er ist rückläufig. Das heißt, das Ergebnis der Wahl wird zurückgenommen.

Nebenbei: Der Mond steht denkbar ungünstig. Im letzten Grad des Waagezeichens taumelt er in einem Vakuum, um gleich darauf ins Skorpionzeichen zu wechseln, wo er im Fall steht, also in äußerst wesensfremder Umgebung.

Es muss den Richtern bei dieser eine Woche lang dauernden Prozess der Entscheidungsfindung ziemlich elend zumute gewesen sein.

 Alles Zufall?

Nach meiner Erfahrung gibt es keinen Zufall. Auch keine Geburt ist dem Zufall anheimgestellt. Wir sind Schöpferinnen und Gestalter unseres Lebens. Die Planetenenergien dienen uns, bestimmte Themen zu erleben und unsere Fähigkeiten einzusetzen. Es ist eben nicht egal, ob mir die Frage nach der BP-Wahl-Annullierung genau in jenem Moment (am Gürtel radelnd) ins Bewusstsein schießt oder zu einem beliebigen anderen Zeitpunkt. Irgendwie tröstlich, dass es keine Beliebigkeit gibt, oder?

Sybille Mikula

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